Aktuelles aus dem Chathura-Kinderheim - Juli 2022

 

Hinweis: durch einen Klick auf die Fotos ändert sich die Größe!!

 

Liebe Freunde,

 

Sri Lanka versinkt weiterhin im Chaos. Nach massiven, aber meist friedlichen Protesten ist Mitte Juli Präsident Gotabaya Rajapaksa außer Landes geflohen. Dem Rajapaksa-Clan wird jahrelange Misswirtschaft und Korruption vorgeworfen. Am 20. Juli wählte das Parlament den Interimspräsidenten und sechsmaligen Premierminister Ranil Wickremesinghe zum neuen Präsidenten Sri Lankas. Dinesh Gunawardena wurde als neuer Premierminister vereidigt.

Sri Lankas neuer Präsident steht vor einer Mammutaufgabe. Sein Land ist bankrott, hat mehr als 50 Milliarden Dollar Schulden im Ausland. Sri Lanka ist deshalb nicht in der Lage, dringend benötigte Waren zu importieren. Die Währung hat 80 % ihres Wertes verloren. Die Inflation erreichte diesen Monat ein Rekordhoch von 54,6 % (Stand 1.8.22 sogar 60 %), während die Nahrungsmittelinflation auf 81 % (Stand 1.8.22  auf 90 %) stieg. 

Die Regierung hoffte sehr auf einen Kredit des IWF, der jedoch vorerst abgelehnt wurde. Hilfe könnte nun aus China kommen, was wiederum den großen Nachbarn Indien alarmiert.

 

Es ist so traurig zu sehen, wie dieses schöne Land mit den wundervollen Menschen so heruntergewirtschaftet wurde. Es gibt kaum Diesel und kein Benzin, so dass keine Waren transportiert werden können.                    Die medizinische Versorgung ist fast völlig zusammengebrochen und Gas zum Kochen ist nicht zu bekommen. Lebensmittel sind knapp und übertrieben teuer. Für Millionen Menschen auf der Insel wird der Kampf ums Überleben weitergehen, auch mit der neuen Regierung.

Da wegen Treibstoffmangels kaum Busse fahren, waren wieder alle Schulen geschlossen. Im Chathura-Kinderheim wurde wieder auf Online-Unterricht umgestellt. Erst seit Ende Juli ist der Schulbesuch wieder möglich.

Unser Verwalter hat keinen Treibstoff für den Lebensmitteltransport von Galle zum Kinderheim und auch der Gemüsehändler kommt nicht mehr.... jetzt müssen Notlösungen her. Unsere Heimleiterin Vinitha und eine weitere Mitarbeiterin warteten stundenlang an der nahen Bushaltestelle, bis endlich ein Bus kam. Sie fuhren mit dem Bus in den größeren Nachbarort, um dort frisches Gemüse einzukaufen. Nach langem Warten auf einen Bus für die Rückfahrt, kamen sie vollgepackt an der Haltestelle in Mabotuwana an. Unsere Mädchen halfen beim Transport der Waren zum Haus mit. Alle freuen sich, dass es wieder frisches Gemüse und Obst zum Essen gibt. Eier und Hähnchenfleisch kann man beim nahen Bauernhof kaufen. Ein Fischhändler kommt manchmal zum Kinderheim, sofern er Treibstoff hat und verkauft am Tor seinen Fang. Wichtig ist, dass es etwas zu Essen gibt. In dieser schwierigen Zeit, kann man nicht wählerisch sein. Unsere Mädchen müssen bei uns nicht hungern. Wir werden alles Menschenmögliche tun,um genug Nahrungsmittel zu beschaffen.             

Danke, dass Sie uns finanziell dabei unterstützen.

Reis-Transport per E-Bike von Galle zum Chathura-Kinderheim Gemüsetransport von der Bushaltestelle zum Chathura-Kinderheim Gemüsetransport von der Bushaltestelle zum Chathura-KinderheimGemüsetransport von der Bushaltestelle zum Chathura-KinderheimGemüsetransport von der Bushaltestelle zum Chathura-KinderheimGemüsetransport von der Bushaltestelle zum Chathura-Kinderheimleckeres Obst lieben die Mädchen im Chathura-Kinderheimein Fischhändler kommt zum Chathura-Kinderheim ein Fischhändler kommt zum Chathura-Kinderheim

 

Amarathunga hat vier Säcke Reis die Strecke von Galle zum Kinderheim mit seinem e-Bike transportiert           (ca. 20 km). Hoffentlich gibt’s bald wieder Benzin.

Unseren kleinen Verein stellt diese schlimme wirtschaftliche Lage vor große Herausforderungen. Die hohen Preise für Lebensmittel und für Waren des täglichen Bedarfs lassen unsere monatlichen Unterhaltskosten steigen. Wie bei unserer Gründung vor 17 Jahren, mussten wir wieder auf Holzfeuer umstellen, da es kaum Gas für unsere Gaskocher gibt. Die großen Töpfe Reis für ca. 25 Personen kochen jetzt wieder auf offenem Feuer im Hinterhof, wie zu unserer Anfangszeit 2005. Abgefallene Palmwedel werden zu Feuerholz kleingehackt, da auch die Brennholzlieferung derzeit nicht möglich ist. Improvisieren ist in Sri Lanka jetzt notwendig zum Überleben.

Im Chathura-Kinderheim muss wieder auf offenem Feuer gekocht werden. Im Chathura-Kinderheim muss wieder auf offenem Feuer gekocht werden.Im Chathura-Kinderheim muss wieder auf offenem Feuer gekocht werden.Im Chathura-Kinderheim muss wieder auf offenem Feuer gekocht werden.knusprige Roti-Fladen mögen unsere Mädchen gerndas Reinigen der Töpfe vom Ruß des offenen Feuers ist nicht einfach. Ernte der Brotfrüchte im Garten des Chathura-KinderheimsKokosnussernte beim Chathura-Kinderheim Papayas wachsen am Chathura-Kinderheim Papayas wachsen am Chathura-Kinderheim

 

Schön, dass wir Brotfruchtbäume, einige Kokospalmen und auch Papayabäume im Garten haben, deren Früchte eine willkommene Bereicherung sind. Mit langen Stangen werden die Brotfrüchte und Kokosnüsse von den Bäumen gestoßen. Leider erlaubt uns das Agrarministerium nicht, einen Garten auf unserem großen Grundstück anzulegen, der uns gerade jetzt mit frischem Gemüse und Obst versorgen könnte. 

                            

Immer noch wird täglich der Strom für mehrere Stunden abgestellt, weil es an Treibstoff in den Kraftwerken fehlt. Da wir auch kein Benzin für unseren Generator haben, wurden die Kühlung der Lebensmittel, die nächtliche Dunkelheit und das Betreiben der elektrischen Wasserpumpe zum Problem. Eine Lösung musste schnellstens her.  

Dank Ihrer Unterstützung konnten im Juni auf dem Dach unseres Kinderheims Solarmodule mit einem Speicher installiert werden, die auch dann Strom liefern, wenn im öffentlichen Netz mal wieder Stromausfall ist. Eine wirkliche Erleichterung in diesen schwierigen Zeiten.

Solarmodule für das Chathura-Kinderheim Solarmodule für das Chathura-KinderheimSolarmodule für das Chathura-KinderheimSolarmodule für das Chathura-KinderheimsSolarmodule für das Chathura-KinderheimSolarmodule für das Chathura-Kinderheim Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung                                                                                

Traditionell beginnt Mitte April das sri-lankische Neue Jahr mit dem Überkochen der Milch auf offenem Feuer. Gespannt warten die Mädchen im Chathura-Kinderheim auf diesen Moment. Auf unserer Facebook-Seite können Sie sich das Video anschauen.. oder über diesen Link

 

Wenn es auch alles andere als einfach war, hat unsere Heimmutter auch in diesem Jahr für alle Mädchen Neujahrskleider gekauft und leckeres Essen zubereitet.

Leckeres Essen zum Neuen Jahr im Chathura-Kinderheim Neue Kleider für die Mädchen im Chathura-Kinderheim zum sri-lankischen Neuen Jahr im Aprilwarten auf das Neue Jahr im Chathura-Kinderheim warten auf das Neue Jahr im Chathura-Kinderheim

 

Wie jedes Jahr, wurden im Mai auch wieder neue Lampions für das größte buddhistische Fest Wesak gebastelt. Einige schmückten unser Haus und viele wurden dem Dorftempel übergeben.

Im Chathura-Kinderheim wurden Wesak-Kudu gebastelt. Im Chathura-Kinderheim wurden Wesak-Kudu gebastelt.Im Chathura-Kinderheim wurden Wesak-Kudu gebastelt.Im Chathura-Kinderheim wurden Wesak-Kudu gebastelt.Im Chathura-Kinderheim wurden Wesak-Kudu gebastelt.Im Chathura-Kinderheim wurden Wesak-Kudu gebastelt.Im Chathura-Kinderheim wurden Wesak-Kudu gebastelt.Im Chathura-Kinderheim wurden Wesak-Kudu gebastelt.

Üppig grüne Reisfelder rund ums Chathura-Kinderheim

 Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie sich die überfluteten   Reisfelder innerhalb von 2 Monaten in üppig grüne Flächen verwandeln.

 

 

 

 

Da unsere Mädchen viel Zeit im Kinderheim verbringen, ist jede Abwechslung willkommen. Seit April haben wir vier neue Mädchen bei uns aufgenommen. 22 Kinder leben im Moment bei uns.     

 

Nach fast zwei Jahren Corona-Pause war Mitte April endlich wieder Besuch aus Deutschland im Kinderheim.

Lesen Sie nun, was Frau Goldmann über ihren Besuch schreibt: 

 

 

17.04.2022   Ulla Goldmann zu Besuch im Chathura-Kinderheim

 

 

Mein Name ist Ulla Goldmann; ich bin die Inhaberin der „Sprachschule mit Herz“ in Wiesbaden.

 

Während der Osterferien genoss ich eine Ayurveda Kur auf Sri Lanka, genauer gesagt im schönen Lanka Princess Hotel in Beruwela. Durch die Missstände vor Ort und dem Ausbleiben der Touristen, war bereits zu dieser Zeit abzusehen, dass sich die Lage generell zuspitzen wird. Im ganzen Land gingen die Preise für Grundnahrungsmittel wie z.B. Reis um 300 % nach oben, die Bevölkerung hatte mit stundenlangen staatlich auferlegten Stromausfällen zu kämpfen und Benzin war absolute Mangelware, so dass sogar Tuk-Tuk Fahrer stundenlang in Warteschlagen warten mussten, um letztendlich dann doch mit leerem Tank von Dannen zu ziehen.

 

Da mir Sri Lanka seit Jahren immens am Herzen liegt, kam mir der Gedanke, ein Hilfsprojekt vor Ort zu besuchen und so fand ich per Google durch wunderbare Weise das Chathura-Kinderheim. Frau Woll war so freundlich mir einen Besuchstermin für den 17.04.2022 zu arrangieren. Leider ging es der Heimmutter Vinitha in diesem Tag gesundheitlich nicht gut, so dass mich Sewwandi, die am längsten im Heim lebt, durch das Kinderheim geführt hat. Mit mir kam auch ein junges Mädchen Namens Linda aus meinem Hotel zu Besuch, welcher wir die vielen wunderschönen Bilder verdanken, die, so denke ich, alle Emotionen des Tages widerspiegeln und außerdem der Fahrer, sowie mein singhalesischer Freund Sunil.

 

Bei unserer Ankunft waren alle Mädchen verhalten neugierig und machten große Augen. Es waren fast alle 20 Mädchen zurück, da kurz vorher das singhalesische Neujahrsfest stattfand, zu dem viele zu Besuch nach Hause gereist waren.         

 

Leider sprechen die Mädchen kaum Englisch oder Deutsch, so dass wir fast ausschließlich mit Sewwandi kommunizieren konnten. Man führte Linda und mich zunächst ins Wohnzimmer, wo ich viele liebevolle Details, wie Bilder von geliebten Menschen oder selbstgebastelten Blumen, in der auf dem Tisch stehenden Vase, entdecken konnte. Danach gingen wir runter ins Esszimmer, wo wir den hauseigenen Altar durchschritten. Dies war der Zeitpunkt, an dem die wunderschönen Gruppenfotos mit den geformten Herzen entstanden sind. Vom Esszimmer war ich nicht nur durch die Sauberkeit, sondern vor allem auch von Seitens der Organisation sehr begeistert. So hängen z.B. immer ein wöchentlicher Essensplan sowie ein Dienstplan an der Wand, an dem sich jede täglich orientieren kann. Man berichtete mir, dass jedes Mädchen komplett in die häuslichen Pflichten eingebunden sei und auch das Essen immer als Gemeinschaftsprojekt zubereitet wird. Direkt links neben dem Essensraum liegt der Studienraum, also das Zimmer, in dem die Mädchen die Schulranzen abstellen und auch ihre Hausaufgaben machen. Der Weg aus dem Studienraum führt bereits nach draußen und direkt gegenüber befindet sich die wirklich hervorragend ausgestattete Küche. Ich konnte meinen Augen kam trauen, welch große Töpfe und Siebe es dort gibt. 20 Münder und die der Erzieherinnen wollen natürlich bekocht werden, doch welchen Aufwand dies täglich bedeutet, wurde mir erst just in diesem Moment klar. Im Freien zeigten mir die Mädchen den Außenbereich bis zum Garten, wo es auch ein Stück gibt, in dem ausschließlich die Wäsche getrocknet wird. Wir gingen die Außentreppe vom Garten aus nach oben und kamen direkt zum Schlaftrakt. Die Mädchen schlafen alle in Hochbetten, auf manchen Betten war ein kleines Kuscheltier zu sehen, alle Betten waren fein säuberlich gemacht und jedes Mädchen hat einen kleinen Spind, in dem das persönliche Hab und Gut verstaut werden kann. Jede zeigte mir, wo sie sich schlafen legt und wer von den Großen sich z.B. um die Kleinen kümmert.

 

Zum Ende der Führung durch das liebevoll geführte Kinderheim wurden uns noch selbstgemachte, köstliche Süßigkeiten und Getränke gereicht.

 

Die kleinste Heimbewohnerin, die süße Linuki, hatte keinerlei Berührungsängste und freute sich sehr, dass sie die Führung auf meinem Arm miterleben durfte. Alle Mädchen sind mir vom 1. Moment sehr ans Herz gewachsen und somit viel mir der Abschied sehr schwer.

 

Zusammenfassend war ich tief beeindruckt von meinem Besuch. Das Kinderheim wird offensichtlich von Vinitha überaus liebevoll geführt. Die Mädchen hatten ein strahlendes Lachen im Gesicht, alle sind sehr dankbar dort zu sein. Sie fühlen sich als Großfamilie und waren allesamt fein angezogen. Von A-Z ist das Chathura-Kinderheim absolut sauber und für singhalesische Verhältnisse auf einem hohen Niveau.

 

Direkt nach meinem Besuch übernahm ich die Patenschaft für Linuki und ebenfalls eine Projektpatenschaft für das gesamte Heim. Langfristig wäre mein Wunsch, den Mädchen zu helfen, mit mir mit stabilem WIFI Deutsch und Englisch online zu lernen, wenn sie dies wünschen.

 

Wie Sie alle wissen ist die politische Lage gerade sehr ungewiss. Der Präsident hat samt allen vorherigen Staatsministern, die alle aus seiner Familie kommen, das Land verlassen und seine Regierung hat Sri Lanka in eine sehr tiefe Krise geführt. Die Inflation ist nicht zu beziffern, viele Menschen sind bereits verhungert und ich höre von meinen singhalesischen Freunden vor Ort leider kaum etwas Positives. Bleibt zu hoffen, dass es unseren Mädchen an nichts fehlt, dass die Busse in die Schule fahren können und dass auch wieder mit Gas gekocht werden kann.

 

Eine großartige Idee wäre sicherlich eine portable-power-station um die Stromversorgung unabhängig von staatlichen Vorgaben zu sichern, die mit Sonnenergie aufgeladen werden kann.

 

(Anmerkung: Eine Solaranlage war bereits geplant und wurde im Juni installiert.)

 

Ebenso eine WIFI Antenne, wie z.B von „starlink“. Hier könnten wir garantieren, dass auch Online-Sprachkurse stattfinden können und somit die Mädchen ein großes Stück ihrer besseren Bildung näherkommen können.

 

Hier noch ein paar Fotos von diesem schönen Tag im Chathura-Kinderheim.

Ulla Goldmann aus Wiesbaden zu Besuch im Chathura-Kinderheim Ulla Goldmann aus Wiesbaden zu Besuch im Chathura-KinderheimUlla Goldmann aus Wiesbaden zu Besuch im Chathura-KinderheimUlla Goldmann aus Wiesbaden zu Besuch im Chathura-KinderheimUlla Goldmann aus Wiesbaden zu Besuch im Chathura-KinderheimUlla Goldmann aus Wiesbaden zu Besuch im Chathura-Kinderheim

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In den vergangenen Monaten mussten einige Renovierungsarbeiten erledigt werden. Auch dabei schauen unsere Kinder interessiert zu und halten die Handwerker vom Arbeiten ab smiley

Renovierungen beim Chathura-Kinderheim Renovierungen beim Chathura-KinderheimRenovierungen beim Chathura-KinderheimRenovierungen beim Chathura-KinderheimRenovierungen beim Chathura-KinderheimRenovierungen beim Chathura-KinderheimRenovierungen beim Chathura-Kinderheim

 

In der schulfreien Zeit, stöbern die Mädchen gerne in unserer Hausbibliothek und finden so manches interessante Buch.

unsere Hausbibliothek im Chathura-Kinderheim unsere Hausbibliothek im Chathura-Kinderheimunsere Hausbibliothek im Chathura-Kinderheim

 

Die Kinder im Chathura-Kinderheim bedanken sich herzlich für Ihre kontinuierliche Unterstützung, die wir gerade jetzt mehr denn je brauchen.

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung

 

Das waren die aktuellen Neuigkeiten aus dem Chathura-Kinderheim.

Ich wünsche Ihnen eine friedliche, sorglose und gesunde Zeit.  

 

Spruch
      

 

Herzliche Grüße

 

Ihre   

 

Kinderhilfsprojekt Galle - Sri Lanka e.V.

 

Berliner Ring 78 a, 66955 Pirmasens  - Tel. +496331 1441205

Email: kinderhilfsprojekt_galle@t-online.de

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